Nennen Sie vier Sonderformen des Außenhandels. Wie verhält es sich mit dem Risiko bei den unterschiedlichen Internationalisierungsformen?

Sonderformen des Außenhandels:

  • Lizenzabkommen (Lizenzgeber (LG) gewährt Lizenznehmer (LN) die Nutzungsrechte gegen eine Lizenzgebühr)
      • Produktions-, Produkt-, Marken- oder Vertriebslizenzen
  • Franchising (Franchisegeber (FG) gewährt Franchisenehmer (FN) die Nutzungsrechte für sein Produkt- & Vermarktungskonzept gegen eine Franchisegebühr)
  • Kooperationen (Zusammenarbeit bezieht sich meist auf bestimmte Wertschöpfungsbereiche (F&E, Beschaffung, Produktion oder Absatz); die Unabhängigkeit & Flexibilität der einzelnen UN bleiben weitestgehend erhalten > z.B. als Joint Venture (JV))
      • horizontale Kooperation (gleiche Wirtschaftsstufen)
      • vertikale Kooperation (unterschiedlichen Wirtschaftsstufen)
      • komplementäre Kooperation (sich ergänzende Produkte / Leistungen)
      • heterogene Kooperation (verschiedenartige UN)
  • Direktinvestitionen (= Kapitalanlagen in fremden Wirtschaftsgebieten > umfassendste & intensivste Möglichkeit, die jedoch auch mit erheblich größeren Risiken in ökonomischer, politischer & kultureller Hinsicht verbunden ist)
      • Errichtung von Tochtergesellschaften bzw. Niederlassungen & Betriebsstätten im Ausland
      • Kauf (Erwerb) von Beteiligungen an ausländischen UN & Betriebsstätten
      • Ausstattung ausländischer UN mit Anlagegütern
      • Kreditgewährung gegenüber ausländischen UN